Samstag, 24. Februar 2007

Herrenvolk Europa

EU-Gesundheitskommissar Markos Kyprianou fordert von Deutschland langfristig ein totales Rauchverbot

Das totaaaale Rauchverbot ist eine gute Sache. Langfristig werden wir ein besseres Europa ohne Raucher haben. Hierfür sollten wir auch gleich schrittweise vorgehen.

1. Raucher müssen ab sofort immer einen Stern mit einer abgebildeten Zigarette tragen.
2. Nach und nach werden in verschiedenen Gebäuden und Orten Rauchverbote erlassen, die TITANIC hat schon gute Vorschläge wie z.B. ein Rauchverbot bei Herzoperationen oder auf Death-Metal Konzerten veröffentlicht. Raucher dürfen dann diese Orte nicht mehr betreten.
3. Um langfristig ein besseres Europa zu schaffen, sollte man alle Raucher in spezielle Raucherlager transportieren.

Und wenn das totaaaale Rauchverbot Europa gesäubert hat, können wir gleich weiter machen. Nur, womit fangen wir dann an, mit Alkohol oder mit fettreicher Nahrung?

Freitag, 23. Februar 2007

Neue Linkpartnerin: Daaas Theologiewiki!

Stupide...eh Theologiewiki

Unsere neue Partnerseite in Sachen Satire. Noch nicht viel drin, aber sehr vielversprechend. Schaut als einmal vorbei. Vielversprechende Artikel: Homosexualität, Evolution und die Abtreibung...

Regeln wie folgende verheißen köstlichste Unterhaltung:

1. Alle Beiträge sind zwar überkonfessionell aber aus "christlicher Sicht" zu verfassen.

2. Theologiewiki.de ist nicht "neutral" aber dennoch kritisch wo es der Professionalität und wissenschaftlichen Nutzbarkeit notwendig ist.

Jedoch wäre eine typische Formulierung bei uns :

"Gott ist Schöpfer von Himmel und Erde"

und nicht :

"Gott ist nach dem christlichen Glauben Schöpfer von Himmel und Erde" .

3. Bei Bibelverweisen sollte immer eine hinreichend genaue Angabe gemacht werden, auf welche Stelle man sich bezieht. Pauschale Verweise wie "laut Bibel", wie sie in der Alltagssprache vorkommen, sollen hingegen nicht in die Artikel einfließen. Sie sind überflüssig, weil die Bibel ohnehin Richtschnur für alle Glaubensaussagen sein muß und stören daher nur beim Lesen, weil sie effektiv keine Information enthalten. Im Gegensatz dazu sollen theologische Inhalte, die nicht unmittelbar aus der Bibel entnommen werden, immer zusammen mit einem Verweis auf den entsprechenden Lehrtext angeführt werden oder in einem anderen kirchengeschichtlichen Kontext eingebettet sein.



Viel Spaß :)

Montag, 12. Februar 2007

Tierquälerei

Aus dem allseits beliebten KWICK!-Forum, in dem "Sabbe94" zum Thema, ob man sich vorstellen könnte, Fleisch von geklonten Tieren zu essen, schreibt:

Iiiiiiiiiigitttt! *kotz* *spei* *würg*

Die arme Tiere! Klonen ist Tierquälerei!

Ich möchte hier jetzt gar nicht kundtun, ob ich Klonen bei Tieren gut finde oder nicht. Sondern einfach nur Sabbe94 dafür danken, dass sie aufzeigt, dass es keine Tierquälerei ist, Tiere in Massentierhaltung zu halten, sie zu mästen und sie zu ermorden damit der Mensch sie essen kann. Aber Klonen, sowas ist Tierquälerei hoch zehn!

Sonntag, 11. Februar 2007

Schlaue Essays

Seien wir doch mal ehrlich. Was bezwecken wir mit diesem Blog? Was bezwecken wir mit Blogs überhaupt? Warum posten wir mal häufiger, mal seltener, unseren Gefühlskrams, unsere Meinungen, in unseren Blogger, wordpress, sonstwas-Account und hauen unsere Wut, Trauer, Verzweiflung, Freude, Unbeschwertheit in die Welt hinaus? Ganz besonders, wenn sowieso niemand kommentiert?

Warum? Was bezwecken wir damit? Wollen wir einfach nur unseren Gefühlen freien Lauf lassen? Wollen wir die Aufmerksamkeit von anderen? Wollen wir andere von unserer Meinung überzeugen? Gleich alles? Und was haben wir dann davon?

Vielleicht hat man ja Recht, wenn man sagt, dass Bloggen sinnlos ist. Es ist trotzdem ein Scheiß-Gefühl, wenn man vor seinem Laptop sitzt und keinen anständigen Blogeintrag mehr hinbekommt und der Cursor einfach vor sich hinblinkt, als ob er einen auffordern würde, etwas zu schreiben, was "toll" ist, was andere ansprechen könnte, aber man nichts rausbekommt, was gefällt; sei es etwas Politisches oder etwas Satiristisches wie MusicLiving. Was übrigens sehr viele Anhänger hat, und das irgendwie toll ist, wenn einen manche Menschen über eben diese Blogeinträge kennen. Womit wir bei einer Antwort für die Frage, Warum bloggt man? wären. Aber ist es die richtige?

Eher nicht. Ich glaube, ich will mit dem Bloggen ganz einfach Menschen mit meinen Gedanken erreichen. Ob das sinnvoll ist, muss jeder für sich entscheiden. Ich würde es jedenfalls gerne und nicht ständig denselben Lesezeichen-Inhalt in wir warn's und meinen anderen Blogs sehen.

Mit Widmung an Anja und Hüni. Oder so.

Spass bindet nicht, aber er verbindet.

...und im Bruchteil einer Sekunde ist alles genau wie früher, und du weisst nicht ob du es lieben oder hassen sollst.
Wurmlöcher in die Vergangenheit. Man fühlt sich älter dennje.
Wie wenn dein Lieblingslied vorbei ist, und es so schade ist dass es dich fast schon traurig macht, aber du weisst dass jedes weitere mal wenn du es wieder hörst es ein bisschen weniger schön, ein bisschen weniger besonders sein wird, und es nie wieder so klingen wird wie beim ersten mal. Du weisst dass du ein neues Lieblingslied finden wirst, das dich genauso zum Lächeln bringen wird, mit dem Unterschied, dass du eine Falte mehr bei den Lachgrüppchen hast.

Ich liebe mein Leben...
...und was ist mit dem davor?!

Donnerstag, 8. Februar 2007

"So leicht dürfen wir es denen nicht machen."

In der taz vom 8. Februar 2007 ist ein Interview mit Wolfgang "Was sind schon Menschenwürde und Privatsphäre" Schäuble abgedruckt, in dem die taz gezielt danach fragt, wie persönliche Dateien wie Liebeserklärungen usw. etc. pp. in der von ihm geplanten Online-Durchsuchung gehandhabt werden sollen.

Seine Antwort hierauf: (...) "Verbrecher und Terroristen sind klug genug, so etwas auszunutzen. Die tarnen ihre Informationen dann zum Beispiel als Tagebucheinträge. So leicht dürfen wir es denen nicht machen."

Auf gut Deutsch: Ihr braucht nur die falsche Webseite zu besuchen, eine illegale MP3-Datei runterzuladen, und schon bald installiert die Polizei unbemerkt ein kleines Programm auf eurem Rechner und sammelt all eure Daten.

Liebesbriefe? Könnten versteckte terroristische Botschaften erhalten. Oder verbrecherische, z.B. geplante Auftragsmorde. Darum werden sie natürlich sorgfältig von mehreren Mitarbeitern durchgelesen. Persönlichkeitswaaaasrechte? Unerhört sowas! Überwachungsstaat Deutschland?! Diese Behauptung ist eine Frechheit!

Wolfgang Schäuble zeigt, wo's lang geht - Gläserner Bürger, weniger Meinungsfreiheit, Persönlichkeitsrechte und das ganze überflüssige Zeug - und mehr Transparenz und Sicherheit. Das ist die Zukunft Deutschlands, hurra!

Außerdem sind die Mitarbeiter der Polizei und des BKAs ja auch Menschen. Die geben euch dann auch sicher Tipps für den nächsten Liebesbrief, wenn sich herausstellt, dass ihr doch keine Terroristen seid.

Dienstag, 6. Februar 2007

Crap, ich weiß.

Aber zu mehr PS-Arbeit hatte ich jetzt keinen Nerv:

Montag, 5. Februar 2007

Individuality kills.

Eigentlich sind Gangsta doch ganz schlau. Absolute Konformität ist in den Zeiten des Überwachungsstaates samt Biometrie, Kamera- und Internetüberwachung vielleicht garnicht so schlecht. Denn wer kann schon XxXPlaYaxXx und XxPlayaxX unterschieden? Hinzu kommt die gleiche Gangart, das gleiche Auftreten, ja, sogar der selbe Wortschatz. Das ist der Overkill für jedes bis dato zu habende Biometriesystem.

Wer braucht schon ein Individuum?

Sonntag, 4. Februar 2007

Trends 2007

Der Klimawandel ist jetzt "in". Die Bild-Zeitung widmet dem UN-Report, der seit Jahren feststehende Tatsachen einfach neu verpackt, eine Titelseite mit "UNSER PLANET STIRBT!" Eine Zeitung, die noch vor einigen Monaten über "Benzin-Wut" berichtete und Aufforderungen, häufiger zu Fuß oder mit dem Fahrrad oder mit dem Bus zu fahren sich schockierte, macht jetzt auf umweltbewusst. Nicht, dass man groß auffordert, jeder einzelne solle anfangen etwas zu tun, und erst recht nicht, dass man auf solche Forderungen, wären sie vorhanden eingeht, nein, man jammert darüber, dass das Wetter beschissen wird.

Kann ja alles gar nicht so schlimm sein.
Solang man in Deutschland noch jammert.