Samstag, 4. November 2006

Kulturelle Lernung von Amerika um Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen

Borat, kasachstanischer Fernsehreporter, der in seiner Heimat vor allem für seine Reportagen bei der Judenjagd bekannt ist, verlässt sein Heimatdorf, seine Schwester (viertbeste Prostituierte des Landes) und den Dorfvergewaltiger um nach Amerika zu reisen, um dort
Benefiz für glorreiche Nation von Kasachstan zu machen. Dabei begegnet er - realen - Amerikanern, die ihm nicht nur zeigen, mit welcher Waffe man am besten Juden erschießt oder mit welchem Wagen man am besten Zigeuner überfährt, sondern auch auf Rodeofans, die von Aussagen in denen George W. Bush das Blut jedes Irakers trinken soll, ganz begeistert sind; und verliebt sich ganz nebenbei unsterblich in Pamela Andersen, die er am Ende mehr oder weniger erfolgreich zwangsheiratet.

Borat ist zum einen ein Film über Vorurteile - nicht nur der Amerikaner - gegenüber Ländern wie Kasachstan. Zum anderen ist es eine gnadenlose Abrechnung mit der amerikanischen Gesellschaft. Der Film an sich ist lustig bis erschreckend und immer sehr hart an der Grenze des Erträglichen, aber ansonsten wäre er auch nicht lustig, wenn Cohen alias Borat seine Linie nicht fortführen würde. Die Beschreibung "Fahrenheit 9/11 für das Volk, nicht für die Regierung" trifft es hierbei ziemlich gut.

Empfehlenswert.

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