Sonntag, 12. November 2006

Paradoxie: Entstehung

Philosophiert man über die Entstehung unseres Universums, so gerät man irgendwann in eine gedankliche Zwickmühle.
Laut der bis heute anerkannten und als logische wie rechnerisch nachvollziehbaren Urknall-Theorie entstand unser Universum in einer augenblicklichen Entladung der gesamten, auf einen Punkt konzentrierten Masse, Materie, Strahlung,...
Die Energie von 10.000 Milliarden Milliarden Sonnen entlud sich in einem Moment und entfesselte ein gewaltiges Feuerwerk aus welchem eine Plasma-Strahlung entstand, die so heiß war, dass heute bekannte Teilchen wie Neutronen und Elektronen nicht bestehen konnten!
Dann vergingen ein paar Millionen Jahre, die Temperatur sank kontinuierlich auf ca. 3000 K ab und die ersten chemischen Elemente bildeten sich.

Nun zur Problematik:

Was war vor dem Urknall? Wie entstand die Materie, Strahlung, Masse etc die für diesen von fundamentaler Nötigkeit war?

Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten wie das "Allererste" entstehen konnte (keiner kann mit Sicherheit behaupten dass der Urknall der absolute Anfang von allem war und warum es überhaupt zu diesem kam) :

ES entstand aus dem Nichts
ES war schon immer da

Prinzipiell gesehen stoßen wir hier auf ein Paradoxon, was wir mit unserer gegenwärtigen Gedankenkapazität und unserem begrenzten Raum/Zeit-Verständnis nicht überwinden können, denn es entbehrt ja sämtlicher menschlicher Logik, dass etwas aus GARNICHTS entstehen kann...plötzlich da ist!
Dies kann man auch auf den Beginn des Lebens auf unserem kleinen Planeten übertragen...WIE entstand die erste Zelle? Woherstammt dieser Odem der Entwicklung, der eine Kettenreaktion auslöste die bis heute anhält?


Aber GOTT sei dank brauchen wir ja keine rationale Erklärung dafür wie das ALLERERSTE Leben auf unserer Erde oder das ALLERERSTE überhaupt entstand...

2 Kommentare:

Modeopfer hat gesagt…

Interessiert jemanden meine Theorie?
Wahrscheinlich nicht, egal:
Ich denke, dass einfach vor unserem Universum schon viele, viele, viele Universen da waren, mit vielen, vielen, vielen Sternen. Und davon hat ein Bruchteil [aber immernoch viele] eine ähnliche Konfiguration wie die der Erde.
Und allein Stochastisch passiert es irgendwann einmal, dass soetwas wie ein Mensch entsteht.

Was vorher war, weiß ich nicht. Die allgemein anerkannte Theorie ist, dass vorher Antimaterie und Materie war, die immer wieder annihilierten, und durch die riesigen Mengen an Energie entstand wieder Materie und Antimaterie.
Vielleicht geschah es, dass durch einen Massendefekt etwas Energie/Materie übrig bliebt, und dieser klägliche Rest ist das, was ich jeden Tag mit meinen Cornflakes futtere.

snospmiS hat gesagt…

Ich behaupte, es wäre sogar naiv zu glauben, dass während dem gesamten Bestehen des Kosmos in keinem einzigen Sonnensystem (und davon gab und gibt es abertausende...klar, nicht jeder Stern muss zwangsläufig gleich ein Sonnensystem haben, aber ein sehr großer Teil.) Planeten auftraten auf denen Individuen, (viell. sogar uns ähnliche) entstanden und leben/lebten.